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Informationen über meine Ausbildung

Das virtuelle Berufsbildungswerk Neckargemünd (kurz VBBW) bildet Menschen mit Behinderungen über das Internet aus. Vor Beginn der Ausbildung werden die Auszubildenden vom VBBW ausgestattet mit: einem PC oder Notebook, einer Webcam, einem Headset, und sonstigen Hilfsmitteln (wie zum Beispiel einer besonderen Maus oder einer Spracherkennungssoftware). Anschließend werden die Auszubildenden in die Lernplattform DLS und in die Funktionen des virtuellen Konferenzraums eingeführt. Außerdem werden die Auszubildenden in Lerngruppen eingeteilt. Es sind höchstens fünf Teilnehmer in einer Lerngruppe.Um am Unterricht teilzunehmen, muss man sich im "DLS" einloggen und in den entsprechenden Konferenzraum eintreten. Jeder Ausbilder hat einen eigenen Konferenzraum.Die Ausbilder moderieren die Konferenz von zu Hause oder von Lernstudios in Neckargemünd aus. Während des Unterrichts werden unter anderem die Hausaufgaben besprochen. Die Dokumente können per Application-Sharing für alle im Konferenzraum sichtbar gemacht werden. Jeder hat die Möglichkeit, sich persönlich einzubringen.Der virtuelle Unterricht kann mit dem Unterricht in Präsenzklassen verglichen werden. Der Konferenzraum bietet viele Möglichkeiten:Vom klassischen Lehrervortrag mit dem Bildschirm als Tafel, bis zur Gruppen arbeit mit Präsentation der Ergebnisse und Diskussionen. Nach einer Konferenz schicken die Ausbilder den Auszubildenden per E-Mail Hausaufgaben. Die Auszubildenden müssen diese Aufgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bearbeiten und an den entsprechenden Ausbilder zurücksenden.Um praktische Erfahrungen sammeln zu können, findet im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ein Praktikum statt. Im dritten Ausbildungsjahr wird außerdem die Gründung einer eigenen Firma simuliert. Bei meiner Übungsfirma handelte es sich um eine Zubehörgroßhandlung, die "sucozu" hieß. Dort habe ich mit Druckern, Druckerzubehör und Scannern gehandelt. Natürlich wird die Leistung der Auszubildenden auch überprüft. Es bestehen die gleichen Anforderungen wie in einer Präsenzausbildung. Die Noten setzen sich aus den mündlichen und schriftlichen Leistungen zusammen. Auch bei der Zwischen- und Abschlussprüfung gibt es kaum Unterschiede: Bei der üblichen Kammerprüfung muss man in einer Videokonferenz dem Prüfungsausschuss Rede und Antwort stehen; die Berufsschulprüfung wird zu Hause, unter der Aufsicht eines Ausbilders, geschrieben.

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Website von Susanne Kahl

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