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Leopardgeckos

Leopardgeckos (Eublepharis macularius) sind in weiten Teilen Asiens verbreitet. Das Hauptverbreitungsgebiet umfasst dabei Bangladesch, Nordindien, Teile Pakistans, Afghanistan, Iran, Irak, Turkmenistan, Syrien, sowie die Türkei. Dort bewohnen die Tiere trocken bis halbtrockene Steppengebiete und trockene Grasländer.Der Großteil, der in Terrarien gehaltenen Tiere, stammt aus Nachzuchten - überwiegend mit Vorfahren aus Pakistan.Leopardgeckos erreichen im Schnitt ein Alter von 22 Jahren.Sie werden zwischen 25 und 30 Zentimeter groß - die Hälfte der Gesamtgröße entfällt dabei auf den Schwanz. Der dicke Schwanz ist sehr wichtig. Er dient den Tieren in Mangelzeiten als Fettspeicher und ist abwerfbar (ein neuer Schwanz wächst nach).Anders als die meisten Geckos haben Leopardgeckos Augenlider, die sie verschließen können. Dadurch können sie ihre Augen in der sandigen Umgebung sauber halten.Die Grundfärbung der Tiere ist gelblich bis hellbraun. Die Körperoberfläche ist mit unregelmäßigen schwarzen Flecken gezeichnet. Diese Zeichnung erinnert einen sehr an Leoparden - deshalb auch der Name.Es gibt mittlerweile eine bemerkenswerte Vielfalt an Farbzüchtungen:von schwarzen oder violetten Punkte auf gelbem Grund, bis zum "Albino" (ohne schwarze oder braune Farbelemente). Jungtiere sind vollkommen anders gefärbt. Sie sind braun bis schwarz, gelb bis ockerfarben und cremeweiß gebändert. Erst mit einem Alter von drei bis sechs Monaten fangen die Jungtiere an, sich umzufärben. Mit ungefähr einem Jahr nehmen sie dann das Aussehen eines adulten Leopardgeckos an.Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich. Das Männchen ist massiger gebaut und hat einen dickeren Kopf als das Weibchen. Außerdem sind die Präanalporen deutlich zu erkennen.Leopardgeckos sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.Den Tag verbringen sie am liebsten unter Steinen oder in Höhlen. Die Höhlen graben sie sich entweder selbst oder übernehmen schon vorhandene Höhlen von anderen Tieren. Sie bevorzugen dabei Höhlen, die eine gewisse Umgebungsfeuchtigkeit haben und leben oft in größeren Kolonien.Während der Aktivitätsphase sind Leopardgeckos sehr vital. An den Füßen haben sie keine Haftlamellen, sondern Krallen. Damit können sie gut klettern. Da sie einen wechselwarmen Wärmehaushalt haben, nutzen sie die noch vom Tag aufgeheizten Steine als Wärmequellen.Leopardgeckos ernähren sich von Kleingetier aller Art, wie zum Beispiel Käfern, Spinnen, Würmern, Maden, Larven und Hundertfüßern, aber auch Skorpionen und nestjungen Kleinsäugern. In der Terrarien-Haltung werden meist Grillen, aber auch andere Insekten sowie junge Kleinsäuger verfüttert. Die Weibchen stellen die Nahrungsaufnahme kurz vor der Eiablage ein.Während der kalten Jahreszeit halten die Tiere eine Winterruhe von einigen Monaten. Kurz nach der Winterruhe beginnt meistens die Paarungszeit. Leopardgeckos erreichen mit 18 bis 24 Monaten die Geschlechtsreife. Rund drei bis vier Wochen nach der Paarung kommt es zur Eiablage im weichen Bodengrund.. Das Gelege besteht aus ein bis zwei Eiern - es kann bis zu zehn Gelegen kommen. In freier Natur erfolgt der Schlupf meist nach 90 bis 100 Tagen. Unter kontrollierten Umständen schlüpfen die Jungtiere nach 40 bis 65 Tagen - sie sind 80 bis 85 Millimeter groß. Die Bruttemperatur wirkt sich auch auf das Geschlecht der Jungtiere aus - bei über 33°C schlüpfen meist nur Weibchen und bei über 31,5°C meist nur Männchen.

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Website von Susanne Kahl

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